Veranstaltungen

Vorankündigung: Vortrag „Die Lust am Leben, über Risiken und Nebenwirkungen des Gesundheitswahns“

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23. Oktober 2019
18:30 – 20:00 Uhr
Ort: St. Josef Krankenhaus Moers, Bistro Auszeit

Vortrag
„Die Lust am Leben, über Risiken und Nebenwirkungen des Gesundheitswahns“

Referent
Dr. Manfred Lütz,  Psychiater, Psychotherapeut, Vatikanberater und Buchautor.
Er leitet das Alexianer Krankenhaus in Krefeld. Lütz tritt seit 2006 gelegentlich als Kaberettist auf.

Es gibt Menschen, die leben nicht mehr richtig, sondern die leben nur noch vorbeugend und sterben dann gesund. Aber auch wer gesund stirbt, ist leider definitiv tot. Die unbändige Sehnsucht der Menschen nach ewigem Leben ist ungebrochen, aber sie spielt sich heute oft nicht mehr in den klassischen Religionen, sondern in Medizin und Psychotherapie ab. Gesundheit gilt als höchstes Gut und zugleich als herstellbares Produkt. Und so rennen die Leute durch die Wälder, essen Körner – und sterben dann doch. Diese Gesundheitsreligion hat ernste ethische Konsequenzen. Wenn nämlich der gesunde , leistungsfähige Mensch der eigentliche Mensch ist, dann ist der kranke, vor allem der unheilbar kranke, der behinderte Mensch ein Mensch zweiter oder dritter Klasse .  

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Vortrag „Lass mir meine Schuld – mit Schuldgefühlen bei Krankheit, Sterben und Tod anders umgehen“

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Trotz Biergartenwetter und Außentemperaturen von über 30 Grad besuchten 90 Interessierte am 26. Juni 2019 den Vortrag von Dr. Tanja Brinkmann zum Thema „Lass mir meine Schuld“ im gut klimatisierten Bistro Auszeit im St. Josef Krankenhaus in Moers. Mit vollem Körpereinsatz und sehr konkreten Beispielen konnte Tanja Brinkmann die Besucher davon überzeugen, welche Funktionen Schuldgefühle bei Krankheit, Sterben und Tod haben. Alle waren tief beeindruckt und fanden Tanja Brinkmann und ihren Vortrag ganz wunderbar.

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Umgang mit Sterbenden Unesco-Schüler besuchen Hospiz

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Birgit Frese ist katholische Religionslehrerin an der UNESCO-Schule in Kamp-Lintfort. Mit ihren Schülerinnen und Schülern behandelt sie gerade das Thema „Umgang mit Sterbenden“. Bereits zum dritten Mal besucht sie mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule das Hospiz Haus Sonnenschein in Rheinberg. Hospizleiterin Beate Bergmann freut sich über das Interesse der jungen Menschen an der Hospizarbeit. „90 % unserer Bewohner sind Tumorerkrankte“, berichtet sie, „die Menschen haben hier ihr letztes Zuhause. Nicht selten haben sie ihre Wohnung aufgeben und haben als letzte Adresse das Hospiz.“ Hier geht es wie im Alltagsleben zu: Es ist nicht alles grau und dunkel. Die Bewohner haben jeder ihr eigenes Zimmer und es gibt Gemeinschaftsräume wie Wohnzimmer und Küche. Individualität ist das Zauberwort: Jeder kann z. B. schlafen und essen, wann immer und was immer er möchte. „So kommt es vor, dass ein Bewohner bereits um 6 Uhr Frühstück haben will, der andere aber erst um 11 Uhr aufwacht und essen möchte.“ Die Bewohner leben zusammen wie im normalen Alltagsleben: Weihnachten wird der Tannenbaum geschmückt, Ostern werden Eier bemalt und Karneval gibt es lustige Verkleidungen und Stimmungslieder.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 haben sich gut vorbereitet und stellen interessierte Fragen an Hospizleiterin Beate Bergmann. „Man kommt nicht oft ins Hospiz“, so Schüler Lars Lessmann, „ich finde diese Erfahrung sehr wichtig.“
Wie ist es, wenn man ständig von Sterbenden umgeben ist, möchten die Schüler wissen. Beate Bergmann erklärt, dass man selbst ein gut getaktetes Leben braucht. Man wird nicht krank von der Arbeit im Hospiz. „Wir versuchen Menschen in der letzten Lebensphase zu helfen, Abschied vom Leben zu nehmen“, sagt sie, „Wenn die Lebenskraft aufgebraucht ist, endet das Leben.“ Auf die Frage nach den Arbeitszeiten und Arbeitsabläufen für die Mitarbeiter wird deutlich, dass die Mitarbeiter, die im Hospiz tätig sind, keinen routinierten Tagesablauf haben, denn die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner sind sehr unterschiedlich. „Wir sind an 365 Tagen 24 Stunden lang für unsere Bewohner da“, betont Beate Bergmann. „Gehen Sie auch zu den Beerdigungen der verstorbenen Bewohner“, möchte eine Schülerin wissen. „Ja, manchmal“, sagte die Hospizleiterin, „besonders dann, wenn der Verstorbene keine Angehörigen hat.“

Am Schluss dieser außergewöhnlichen Unterrichtseinheit schauen sich die jungen Leute die Gemeinschaftsräume der Bewohner an. Es gibt eine Küche, in der auch gemeinsam gekocht werden kann, ein gemütliches Wohnzimmer und eine Wohlfühlbadewanne.

Regina Ozwirk, Unternehmenskommunikation St. Josef Krankenhaus GmbH Moers

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Vorankündigung: Vortrag „Lass mir meine Schuld – mit Schuldgefühlen bei Krankheit, Sterben und Tod anders umgehen“

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Dr. Tanja Brinkmann wird am 26. Juni 2019 um 18:30 Uhr über Schuldgefühle bei Krankheit, Tod und Sterben sprechen.  Angehörige, zum Beispiel, machen sich häufig den Vorwurf, beim Todeszeitpunkt nicht dabei gewesen zu sein. Der Vortrag erkundet, welche Funktion Schuldvorwürfe haben und es werden Impulse für einen veränderten Umgang mit Beschuldigungen gegeben. 

Der Vortrag findet am 26. Juni um 18:30 Uhr im Bistro Auszeit im St. Josef Krankenhaus Moers statt, der Vortrag ist kostenfrei und alle Interessierten sind herzlich willkommen. 

Bitte melden Sie sich zum  Vortrag an bei: 

Beate Bergmann
Tel. 02843 179180
Beate.bergmann@st-josef-moers.de

Ulrike Wellner
Tel. 0201 7268054
Wellner.1@gmx.de

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Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich das Leben zu nehmen? Suizidwunsch in Palliative Care

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Am 20. März 2019 fand das erste Mittwochsgespräch statt zum Thema:
„Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich das Leben zu nehmen – Suizidwunsch in Palliative Care“
Wie gehe ich um mit todkranken Menschen, die mir sagen, das sie sich umbringen wollen?
Referentin Franziska Schröder diskutierte mit den Besuchern die Möglichkeiten auf einen Suizidwunsch zu reagieren. Ein informativer und interessanter Abend.

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Vom Leben und vom Sterben – Mittwochsgespräche 2019

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Hospiz ist eine Haltung, eine zutiefst menschliche und würdevolle Haltung dem Leben und dem Tod gegenüber.

Im Hospiz in Rheinberg finden todkranke Menschen ein letztes Zuhause, Raum für Leben, Familie und Freunde. Palliativmediziner, Pflegefachkräfte,
Seelsorger und Ehrenamtliche kümmern sich um die Sorgen, die Ängste, die Pflege, die Schmerzen und die Symptome der Hospizbewohner.
Der Förderverein unterstützt diese Arbeit seit 1998 mit seinen Ideen, mit seinen Mitgliedsbeiträgen und mit den Spenden, die der Verein bekommt.

Unsere zweite Aufgabe besteht darin mit interessierten Menschen über die Hospizarbeit ins Gespräch
zu kommen. Wir möchten dem Thema Abschied und Tod die Schwere nehmen und bieten seit über 20 Jahren Vorträge, Filme, Theater- und Kabarettveranstaltungen und Exkursionen an. Zuletzt haben wir 2018 das 20-jährige Hospizjubiläum gefeiert. 400 Besucher sahen die Ausstellung „Im letzten Hemd“ und besuchten unsere Veranstaltungen mit Franz Müntefering, Monika Müller, Judith Jacobs, Stefan Verhasselt und dem „Herrensalon“.
Vor Ihnen liegt das Programm unserer Mittwochsgespräche 2019, in dem wir unsere Erfahrungen, unsere Fachkompetenz und unser Wissen bezogen auf den Umgang mit sterbenden Menschen, mit trauernden Angehörigen und mit dem Leben in der letzten Lebensphase mit Ihnen teilen möchten.
Die Mittwochsgespräche sind kostenfrei und finden im Bistro Auszeit im St. Josef Krankenhaus Moers statt.

„Versuchungen sind wie Vagabunden, freundlich behandelt, kommen sie wieder und bringen andere mit.“
Mark Twain

In diesem Sinne freuen wir uns auf Sie!

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Martinsmarkt 2018: Ein Dankeschön an alle Sponsoren und Unterstützer 

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Ohne Sie wäre er nicht möglich gewesen, der Martinsmarkt am 17. und 18. November 2018 am Hospiz in Rheinberg.
Wir möchten uns bei allen Ausstellern, Helfern, Sponsoren, Mitgliedern des Fördervereins und Hospizmitarbeitern bedanken.
Die Bäckerei Holland in Kamp Lintfort stiftete die Brötchen, Rewe Kiwitt in Kamp Lintfort die Würstchen, Trink & Spar in Rheinberg die Getränke, der Weihnachtsmarkt Budberg e.V. die Hütten, der Pumpenverein Rheinberg das Zelt, die Firma Falko Kempen das Gastrozubehör und den Kessel, Familie Fechner die Kartoffeln für die Pommes und Hannah Klaas, Herzstück Design, die Einladungen.
 
Bei knackig kaltem Wetter, Glühwein und andere Warmgetränke waren der Renner, und strahlend blauem Himmel kamen zahlreiche Besucher. Der Herrensalon spielte nicht nur Schlager, Rock- und Popmusik sondern auch das Laternenlied. Wollsachen, Holzartikel, Liköre, Marmeladen und Flammlachs wurden zu Gunsten des Hospizes verkauft. Und es ist schon Tradition, das die Gruppe Feuerfest mit ihrer Feuershow den Martinsmarkt beendet.
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Podiumsdiskussion 2014

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Was brauchen wir am Lebensende?

Zu diesem Thema fand 2014 im St. Josef Krankenhaus Moers eine Podiumsdiskussion statt, veranstaltet vom Hospiz Haus Sonnenschein, der Palliativstation im St. Josef Krankenhaus und den Fördervereinen des Hospizes und der Palliativstation. Im Film „Was brauchen wir am Lebensende?“ haben wir die kontrovers geführte Podiumsdiskussion für Sie aufgezeichnet.